Technik verstehen

Luftschottanlagen für industrielle Hallentore.

Eine wirksame Luftbarriere entsteht nicht durch möglichst viel Luft, sondern durch die richtige Strömung am richtigen Ort. Deshalb wird jede Anlage auf die konkrete Einbausituation und den Betriebsablauf abgestimmt.

Klassische Luftschottanlage mit zentraler Ventilatoreinheit, seitlichen Ausblassäulen und freier Durchfahrt am Hallentor
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Gerichteter Luftstrom

Eine präzise geführte Luftströmung bildet eine unsichtbare Barriere über die Toröffnung.

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Freie Durchfahrt

Stapler, Fahrzeuge und Personen passieren das Tor ohne zusätzliche Schleusen- oder Wartezeit.

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Individuelle Auslegung

Torgröße, Wind, Gebäudedruck, Temperaturdifferenz und Nutzung bestimmen die passende Lösung.

Nicht das Tor wird geschlossen – der Luftaustausch wird kontrolliert.

Zwischen einem beheizten oder gekühlten Innenbereich und der Außenluft entstehen durch Temperaturunterschiede, Wind und Gebäudedruck natürliche Strömungen. Bei geöffnetem Tor tauschen sich große Luftmengen aus. Die Luftschottanlage setzt dieser Bewegung einen berechneten, gleichmäßigen Luftstrom entgegen.

Die Ventilatoreinheit sitzt oberhalb der Toröffnung. Von dort wird die Luft über Rohrleitungen zu den Ausblasdüsen rechts und links am Tor geführt. So entsteht über die gesamte Torhöhe eine stabile, präzise ausgerichtete Luftbarriere.

Warum die Auslegung entscheidend ist

Eine zu schwache Anlage erreicht die gegenüberliegende Seite nicht. Eine überdimensionierte oder falsch ausgerichtete Anlage erzeugt unnötige Turbulenzen und verbraucht mehr Energie als nötig. Wir betrachten deshalb die reale Druck- und Strömungssituation, bevor die technische Konfiguration festgelegt wird.

Luftschott oder Torluftschleier?

Der Name ist nicht entscheidend. Die Wirkung ist es.

Ein klassischer Torluftschleier wird häufig über kleineren Türen oder Toren montiert und bläst von oben nach unten. Die industrielle Luftschottanlage arbeitet dagegen mit einer oberhalb montierten Ventilatoreinheit und seitlichen Ausblasdüsen rechts und links. Sie wird individuell für große Toröffnungen, hohe Luftmengen und anspruchsvolle Betriebsbedingungen ausgelegt.

  • große Torhöhen und breite Öffnungen
  • hohe Öffnungsfrequenzen und ständiger Fahrzeugverkehr
  • deutliche Temperatur- oder Druckunterschiede
  • zusätzliche Anforderungen durch Staub, Gerüche oder Insekten
Klassische Luftschottanlage mit zentraler Ventilatoreinheit, seitlichen Ausblassäulen und freier Durchfahrt am Hallentor

Von der Idee bis zum Betrieb

So entsteht Ihre Lösung.

Für die erste Einschätzung reichen oft wenige Angaben. Die endgültige Auslegung erfolgt auf Basis der tatsächlichen Einbausituation.

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Ersteinschätzung

Fotos, Torabmessungen, Nutzung und Problemstellung geben eine erste technische Richtung vor.

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Aufnahme vor Ort

Einbauraum, Störkonturen, Druckverhältnisse, Windseite und Betriebsablauf werden geprüft.

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Auslegung & Angebot

Gemeinsam mit arwus entsteht eine passende Anlagenkonfiguration mit transparenter Kalkulation.

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Montage & Abnahme

Einbau, Ausrichtung und Inbetriebnahme werden mit Ihrem Betrieb abgestimmt und begleitet.

Ihr nächster Schritt

Passt ein Luftschott zu Ihrem Hallentor?

Ein Foto, die Torabmessungen und eine kurze Problembeschreibung reichen für eine erste Einschätzung.

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