Recycling und Abfall
Staub- oder geruchsbelastete Hallen mit regelmäßigem Fahrzeugverkehr.
Staub & Emissionen
In Recycling-, Abfall- und Industriehallen können Staub, Gerüche oder andere diffuse Emissionen über offene Tore nach außen gelangen. Eine Luftschottanlage wird hier nicht isoliert, sondern als Teil der gesamten Luftführung geplant.

Offene Tore sind für Anlieferung und Abtransport betrieblich notwendig. Gleichzeitig bilden sie eine große, wechselnde Öffnung in der Gebäudehülle. Je nach Prozess, Wind und Druckverhältnissen kann belastete Hallenluft darüber unkontrolliert austreten.
Eine gerichtete Luftbarriere kann die Strömung an der Öffnung beeinflussen und den Luftaustausch reduzieren. Ihre Wirkung muss mit vorhandener Absaugung, Zuluft und weiteren Öffnungen abgestimmt werden. Erst das Gesamtsystem erlaubt eine fachlich belastbare Bewertung.
Einsatz prüfen
Die konkrete Wirkung ergibt sich aus den Bedingungen vor Ort und der individuellen technischen Auslegung.
Staub- oder geruchsbelastete Hallen mit regelmäßigem Fahrzeugverkehr.
Große Tore für Container, Radlader oder Lieferfahrzeuge müssen frei bleiben.
Diffuse Emissionen sollen gemeinsam mit Absaugung und Hallendruck betrachtet werden.
Neben der Öffnung selbst brauchen wir Angaben zur Quelle, zur bestehenden Lüftung und zu betrieblichen oder behördlichen Anforderungen. So lässt sich die Luftbarriere in ein wirksames Gesamtkonzept einordnen.
Häufig gefragt
Eine Luftschottanlage kann den Luftaustausch und damit den Austrag diffuser Emissionen reduzieren. Die erreichbare Wirkung hängt vom Prozess, der Hallenlüftung, dem Gebäudedruck und der Auslegung ab.
Nein. Die Eignung und der Nachweis für einen konkreten Standort müssen im jeweiligen Genehmigungs- und Emissionskonzept bewertet werden.
Ja. Absaugung, Zuluft, weitere Öffnungen und die Luftbarriere beeinflussen sich gegenseitig und müssen gemeinsam betrachtet werden.
Ihr nächster Schritt
Ein Foto, die Torabmessungen und eine kurze Problembeschreibung reichen für eine erste Einschätzung.